Strom sparen und Geld verdienen

Strom sparen – Warum? Und wie?

Das Thema, dass wir unser Nutzungsverhalten bezüglich Energie und Strom verändern müssen ist überall präsent, aber was bedeutet es eigentlich genau? Und wieso ist Strom sparen so eine große Sache? Und überhaupt, inwiefern ist jeder persönlich von diesem Thema betroffen und was kann jeder Einzelne von uns tun, um Energie sparsamer zu verwenden? Dieser Text soll eine kleine Anleitung und Inspiration bieten, sich mit dem Thema auseinander zu setzen und bewusster im Umgang mit Energie und Strom zu agieren.

Beim Transport des Stroms über weite Strecken, wird der Strom auf Hochspannung transformiert - mit über 300.000 Volt rast der Strom theoretisch mit Lichtgeschwindigkeit durch die Leitung - durch das Hochtransformieren gelingt ein genialer Kniff - der Leitungswiederstand und damit hohe Energieverluste beim Transport des Stroms, werden nahezu eliminiert.

Beim Transport des Stroms über weite Strecken, wird der Strom auf Hochspannung transformiert – mit über 300.000 Volt rast der Strom theoretisch mit Lichtgeschwindigkeit durch die Leitung – durch das Hochtransformieren gelingt ein genialer Kniff – der Leitungswiederstand und damit hohe Energieverluste beim Transport des Stroms, werden nahezu eliminiert.

Stromverbrauch – Ein wenig Wissen

Strom zu verbrauchen ist streng genommen gar nicht möglich, weil Energie nicht einfach so zum Nichts wird, nach ihrer Nutzung. Vielmehr wird elektrische Energie lediglich umgewandelt in andere Energieformen wie Bewegung, Wärme, Licht und vieles mehr. Darum spricht man vom Verbrauchen, denn nach diesen jeweiligen Primäreinsätzen erscheint es zumindest so, als wäre der Strom weg. Und außerdem wird für jeden Haushalt unveränderbar mithilfe des Stromzählers protokolliert, wieviel Strom „verbraucht“ wurde und demnach bezahlt werden muss. Bevor aber der elektrische Strom überhaupt in unseren Häusern und Wohnungen zur Verfügung steht, muss er in einem Kraftwerk erzeugt, in einem Umspannungswerk verteilt und über zum Teil große Entfernungen in die Ortschaften und Häuser geführt werden. Insbesondere der Herstellungsprozess ist dabei ein entscheidender Kostenfaktor und hat außerdem noch einen erheblichen Einfluss auf die Umwelt. Denn bei der traditionellen Schaffung von Strom entstehen Abfallprodukte, die entsorgt werden oder unvermeidlich in die Umwelt ausgestoßen werden.

Durch den Prozess zunehmenden Wohlstandes vor allem in den Industriestaaten ist der Stromverbrauch pro Kopf bisher in ungeahnte Höhen geschnellt, mit weiterhin zunehmender Tendenz. Das führt dazu, dass diesem Bedarf entsprechend mehr Energie zur Verfügung gestellt werden muss. Doch nicht zuletzt die immer knapper werdenden Ressourcen und der offensichtlich negative Einfluss auf das globale Klima erfordern ein radikales Umdenken im individuellen Nutzerverhalten. Eine Möglichkeit stellt die Verstärkung erneuerbarer Energien dar. Aber andererseits geht es auch leichter, nämlich indem auf die unnötige Nutzung des Stroms schlichtweg verzichtet wird. Und an dieser Stelle ist jede einzelne Person gefragt, sich aktiv zu beteiligen. Denn die Entscheidung, bewusster mit der wertvollen Energie umzugehen senkt die persönlichen Kosten, führt zur Entwicklung stromreduzierter Geräte und Maschinen und hilft, unsere Welt ein bisschen sauberer und lebenswerter zu machen.

Was spricht also dagegen, elektrischen Strom und somit Geld zu sparen, wenn dann auch noch die Umwelt geschützt wird? Mit nur wenigen einfachen Handgriffen und Entscheidungen können bereits große Effekte erzielt werden. Das bedeutet keine persönlichen Einschränkungen, macht sich aber deutlich in der Energieabrechnung bemerkbar und fühlt sich gut an.

Strom Sparen – Für sich und damit auch für Alle

Energie einsparen zu wollen ist eine Frage von Teamgeist, es gibt keinen einzelnen Gewinner, denn effektives und nachhaltiges Verbraucherverhalten nutzt uns allen und darauf kommt es an. Egal ob nun Zuhause, während der Arbeit oder in der Freizeit, überall finden sich stille Stromfresser, oftmals versteckt in falsch angewöhnten Handlungen, die überflüssig und verzichtbar sind. Und wer denkt, dass es ihn oder sie nichts angeht, ob in der Firma, im Büro, im Geschäft oder sonst irgendwo in der Öffentlichkeit viel Strom verbraucht wird oder nicht, der hat sich ziemlich geirrt. Denn zumindest die anfallenden Kosten und deren Konsequenzen kommen immer irgendwie auf die Allgemeinheit zurück. Zum Beispiel durch höhere Nebenkosten im Mehrfamilienhaus, durch Sanktionen aufgrund hoher Energiekosten am Arbeitsplatz oder in Form von Steuern, mit deren Hilfe die Energiekosten in öffentlichen Bereichen abgedeckt werden.

Darum ist es ganzheitlich sinnvoll, sich durchaus einige neue Handgriffe und Gewohnheiten anzueignen, die aktiv dazu dienen, den Energieverbrauch nachhaltig zu reduzieren.

Das eigene Zuhause und die Stromfrage

Insbesondere im eigenen Zuhause verbringt jeder durchschnittlich sehr viel Zeit, weshalb hier auch naturgemäß sehr viel Energie gebraucht wird. Die Entscheidung, gegen den sinnlosen Stromverbrauch aktiv anzugehen, ist dabei präventiv besonders wirksam. Wer sein Haus und seine Wohnung von vornherein stromsparend baut und einrichtet ist schon viele Schritte weiter. Aber auch nachträglich können vorhandene Geräte und nicht zuletzt das eigene Verhalten dazu beitragen, dass weniger Energie „verbraucht“ wird. Die Auswahl ökologisch optimierter Geräte ist nachhaltig und wirksam, ebenso wie die Umrüstung aller Leuchten auf Energiesparlampen. Die vielleicht anfangs etwas höheren Bezugskosten werden sich schnell wieder relativieren. In Kombination mit der Überlegung, welche Geräte gerade wirklich gebraucht und somit eingeschaltet werden müssen, lässt sich bereits eine Menge Energie sparen. Somit sollten eigene Gewohnheiten kritisch überdacht werden. Denn welchen Zweck hat es, wenn zeitgleich Fernseher, Musikanlage und Spielkonsole laufen? Und das womöglich mitten am Tag bei zugezogenen Vorhängen, sodass auch noch das Licht eingeschaltet wird? Außerdem muss beim Aufenthalt in vorzugsweise einem Raum nicht das ganze Haus taghell erleuchtet werden. Insbesondere sinnlos verbraucht wird Energie von Geräten im so genannten Standby-Modus. Es empfiehlt sich also, nach dem Gebrauch die Verbindung zum Stromnetz zu trennen, wo dies möglich ist.

Empfehlungen in dieser oder ähnlicher Form lassen sich zahllos finden, aber auch mit ein wenig Überlegung selbst finden. Denn auch und gerade weil jeder Mensch einen ganz persönlichen Tagesablauf mit entsprechenden Vorlieben hat, so kann er durch ein paar kleine Veränderungen deutliche Effekte erzielen und das ohne schmerzhafte Einschränkungen.

Geld verdienen und Strom sparen

Nicht nur Zuhause bieten sich vielfältige Tricks an, mit denen der Energiebedarf reduziert werden kann. Insbesondere die Ausstattung der Beleuchtung mit Sparlampen wirkt auch hier wahre Wunder, ohne das Arbeitsklima zu beeinträchtigen. In jeder längeren Abwesenheit sollten im Büro sämtliche Geräte komplett vom Strom getrennt und das Licht ausgeschaltet werden. Was selten benutzt wird, muss nicht den ganzen Tag eingeschaltet sein und insbesondere in Fluren und Treppenhäusern kann die Einrichtung eines Bewegungsmelders sinnvoll sein, um unnötige Beleuchtungen zu vermeiden. Insbesondere bei der Neuanschaffung von Bürogeräten und Maschinen empfiehlt sich der direkte Vergleich. Hier kann die etwas teurere Anschaffung sich rentieren, wenn das gewählte Produkt besonders sparsam und nachhaltig arbeitet. Und nicht zuletzt muss eine Kaffeemaschine nicht fortwährend eingeschaltet sein. Denn einerseits wird der Kaffee auf der Heizplatte davon bitter und andererseits kann mit der Aufbewahrung des Restes in einer Isolierkanne sowohl der Kaffee schmackhaft als auch der Energieverbrauch gesenkt werden. Die Lebenserhaltung der Kaffeemaschine wird sich erhöhen, die Laune der Kollegen wird steigen genauso wie die des Chefs und für die Umwelt ist auch etwas getan.

Fazit

Über den Sinn und Zweck des Stromsparens zu diskutieren ist, wie man sieht, vollkommen müßig. Und ebenso schlüssig ist die Tatsache, dass neben der Kostensenkung auch die Umwelt geschont wird. Es lohnt sich also, Strom zu sparen, für sich und für uns alle.

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